Schellenberg: Standort braucht wettbewerbsfähige Energiepreise
Der Chef des Bremer Arcelor-Mittal-Stahlwerks warnt in einem aktuellen Interview mit dem WESER-KURIER vor einer fortschreitenden Deindustrialisierung. Insbesondere die hohen Energiepreise erschweren Investitionen am Standort Deutschland. Für die Fraktion BÜRGER IN WUT ist klar: Das Land Bremen muss seine eigenen Handlungsspielräume nutzen, um die wirtschaftlichen Bedingungen am Standort zu verbessern und zugleich auf Bundesebene zum Vorreiter für wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für die Industrie werden.
Sven Schellenberg, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion BÜRGER IN WUT, erklärt dazu: „Wenn der Chef eines der wichtigsten Wirtschaftsunternehmen Bremens vor Deindustrialisierung warnt, müssen beim Senat sämtliche Alarmglocken schrillen. Das Stahlwerk steht für Arbeitsplätze und industrielle Wertschöpfung in unserer Stadt. Bremen muss deshalb auf Bundesebene zum Vorreiter werden und sich mit Nachdruck für wettbewerbsfähige Energiepreise und verlässliche Rahmenbedingungen einsetzen. Gleichzeitig erwarten wir von der Landesregierung, dass hier vor Ort alles dafür getan wird, Investitionen zu erleichtern und industrielle Arbeitsplätze langfristig in Bremen und Bremerhaven zu halten.
Titelbild ki-generiert.
