Sonntag, 7. September – 58-Jähriger niedergeschlagen und ausgeraubt
Am Sonntagmorgen sprachen drei bislang unbekannte Männer gegen 9:30 Uhr einen 58-Jährigen in der Linienstraße im Steintorviertel an und fragten ihn nach Zigaretten. Zunächst kam der Mann der Bitte nach. Als er sich jedoch weigerte, ihnen weitere Zigaretten zu geben, schlugen die drei Täter ihn nieder. Der 58-Jährige verlor durch den Angriff das Bewusstsein.
Als er wieder zu sich kam, stellte er fest, dass seine Umhängetasche samt Portemonnaie und Mobiltelefon verschwunden war. Die drei Männer wurden als etwa 30 bis 40 Jahre alt und 180 bis 185 Zentimeter groß beschrieben. Sie hatten schwarze Haare, zwei von ihnen trugen einen Bart. Einer war mit einer dunklen Jacke, der zweite mit einem blauen Sweatshirt und einer grauen Turnschuhhose und der dritte mit einem grünen Sweatshirt bekleidet.
Montag, 8. September – 82-Jähriger Goldkette vom Hals gerissen
Am Montagmittag saß eine 82 Jahre alte Frau gegen 12:30 Uhr an einer Bushaltestelle in der Hemmstraße in Findorff, als sich ein unbekannter Mann neben sie setzte. Nachdem die Seniorin ihn gebeten hatte, etwas Abstand zu halten, griff er plötzlich nach ihrer goldenen Halskette und riss sie ihr vom Hals.
Anschließend rannte der Täter zu einem wartenden Komplizen. Gemeinsam flüchteten die beiden Männer auf einem E-Scooter in Richtung Northeimer Straße. Die 82-Jährige wurde bei dem Überfall leicht verletzt. Beide Täter wurden als etwa 20 bis 25 Jahre alt beschrieben und sollen einen leichten Bart getragen haben. Sie waren mit schwarzen Hosen und schwarzen Oberteilen bekleidet und trugen jeweils eine Kappe. Zeugen zufolge sahen sich die beiden Männer sehr ähnlich.
Donnerstag, 10. September – 20-Jähriger nach Taschendiebstahl festgenommen
Am Donnerstagnachmittag sollen zwei Männer gegen 14:30 Uhr einem 43-Jährigen in einer Straßenbahn das Portemonnaie aus der Tasche gestohlen haben. Ein 56 Jahre alter Zeuge bemerkte den Diebstahl und machte den Geschädigten darauf aufmerksam. Als die Straßenbahn anhielt, folgten beide den mutmaßlichen Tätern.
Der 56-Jährige konnte einen 20-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Dieser schrie laut und verhielt sich laut Polizei äußerst aggressiv. Der zweite Tatverdächtige flüchtete mit dem Portemonnaie und stieg in einen Bus der Linie 24 in Richtung Hauptbahnhof.
Der festgenommene 20-Jährige stammte laut Polizeimeldung aus Marokko. Der flüchtige Täter wurde als etwa 20 Jahre alt, rund 175 Zentimeter groß und schlank beschrieben. Er hatte schwarze Haare, trug ein schwarzes Oberteil, eine schwarze Hose und eine schwarze Kappe. Nach Zeugenaussagen unterhielt er sich mit dem 20-Jährigen auf Arabisch.
Samstag, 12. September – 41-Jährige beleidigt Familie rassistisch und griff Polizisten an
Am Samstagmorgen wurde die Polizei gegen 9:40 Uhr zum Marktplatz gerufen, nachdem eine Familie mit ihrem vier Jahre alten Kind nach eigenen Angaben von einer 41-jährigen Frau rassistisch beleidigt worden war. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte verhielt sich die Frau zunächst ruhig und wurde nach Feststellung ihrer Personalien und Aufnahme einer Anzeige entlassen.
Kurze Zeit später schrie sie erneut in der Innenstadt herum, pöbelte Passanten an und beleidigte auch Polizisten. Als die Einsatzkräfte einschritten, sperrte sich die Frau gegen die Maßnahmen und spuckte nach ihnen. Ihr wurden Handschellen und eine Spuckschutzhaube angelegt. Anschließend wurde sie zunächst zur Wache und später in eine psychiatrische Klinik gebracht.
Samstag, 12. September – Jugendliche schießen mit Schreckschusswaffe aus Fenster
Am späten Samstagabend gingen gegen 21:45 Uhr mehrere Notrufe bei der Polizei ein, nachdem Anwohner Schüsse im Fehrfeld im Steintorviertel gehört hatten. Mehrere Streifenwagen rückten an und lokalisierten eine Wohnung, aus deren Fenster mutmaßlich geschossen worden war.
In der Wohnung trafen die Einsatzkräfte drei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren an. Die Schreckschusswaffe wurde von den Polizisten gefunden und beschlagnahmt. Gegen die Jugendlichen wurde eine Strafanzeige gefertigt. Anschließend wurden alle drei ihren Eltern übergeben.
Titelbild KI-Generiert
