Degenhard: Fehlendes Personal darf nicht zu Unterrichtsausfall führen
Nach einem aktuellen Bericht des WESER-KURIER kommt es am Gymnasium Horn aufgrund fehlender sonderpädagogischer Fachkräfte zu erheblichen Unterrichtsausfällen bei inklusiv beschulten Kindern. Laut Bildungsressort werden dort derzeit neun Schüler dienstags nicht regulär beschult. Gleichzeitig sind im Bereich der unterstützenden Fachkräfte aktuell acht Prozent der Stellen unbesetzt.
Die Fraktion BÜRGER IN WUT wird deshalb eine Berichtsbitte in die Bildungsdeputation einbringen. Darin soll der Senat unter anderem darlegen, wie viele Kinder aktuell von Unterrichtsausfällen aufgrund fehlender Schulbegleitung oder unterstützender Fachkräfte betroffen sind, an welchen Schulen entsprechende Personalengpässe bestehen und mit welchen konkreten Maßnahmen die reguläre Beschulung in Zukunft sichergestellt werden soll.
Cord Degenhard, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion BÜRGER IN WUT, erklärt dazu: „Dass Kinder aufgrund fehlenden Personals über Wochen nicht regulär am Unterricht teilnehmen können, darf kein Dauerzustand sein. Besonders besorgniserregend ist, dass es sich offenbar um ein strukturelles Problem handelt. Bereits im Jahr 2024 konnten laut dem Landesteilhabebeirat 322 Kinder mit Behinderung nicht oder nur teilweise beschult werden. Die Bildungsbehörde muss deshalb offenlegen, wie groß das Problem aktuell tatsächlich ist und an welchen Schulen Personal fehlt. Wir erwarten konkrete Antworten darauf, wie die bestehenden Lücken geschlossen und der Unterricht für die betroffenen Kinder zuverlässig sichergestellt werden soll.“
Titelbild ki-generiert.
