Tiedemann: Leistung in den Vordergrund stellen

Rund 750 Jugendliche haben im Land Bremen im Jahr 2025 die allgemeinbildende Schule ohne einen Schulabschluss verlassen. Nach dem aktuellen Monitoringbericht 2026 des Instituts für Qualitätsentwicklung im Land Bremen (IQHB) entspricht dies einer Quote von 11,3 Prozent. Bundesweit lag die entsprechende Quote zuletzt bei acht Prozent. Besonders alarmierend ist zudem die Entwicklung der absoluten Zahlen: 2016 verließen 437 Jugendliche die Schule ohne Abschluss, 2025 waren es bereits 753. Für die Fraktion BÜRGER IN WUT zeigen die Zahlen, dass es einen grundlegenden Kurswechsel in der Bremer Bildungspolitik braucht. 

Julia Tiedemann, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜRGER IN WUT, erklärt: „Das rot-grün-rote Bildungsexperiment ist gescheitert. Wenn 11,3 Prozent die Schule ohne Abschluss verlassen, dann reden wir nicht über einzelne Problemfälle, sondern über ein strukturelles Problem unseres Bildungssystems. Besonders erschreckend ist, dass die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss von 437 im Jahr 2016 auf 753 im vergangenen Jahr gestiegen ist. In unseren Schulen müssen Leistung, klare Anforderungen und die Vermittlung grundlegender Fähigkeiten für das spätere Berufsleben wieder im Vordergrund stehen. Schüler ohne Abschluss haben ein deutlich höheres Risiko, arbeitslos zu werden und dauerhaft Schwierigkeiten beim Einstieg in den Arbeitsmarkt zu haben. Unser Ziel muss sein, dass möglichst jeder Jugendliche die Schule mit den notwendigen Kenntnissen und einer echten Perspektive für Ausbildung und Beruf verlässt.“

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