Tiedemann: Grundstein für erfolgreiche Bildung ist die Sprache

Laut einem aktuellen Bericht der NORDSEE-ZEITUNG weisen knapp 85 Prozent der Vorschulkinder in Bremerhaven, die keine Kita besucht haben, einen akuten Sprachförderbedarf auf. Für die Fraktion BÜRGER IN WUT bestätigen diese Zahlen eine langjährige Forderung: Bremen und Bremerhaven brauchen ein verpflichtendes Vorschuljahr mit einem klaren Schwerpunkt auf der deutschen Sprache. Gerade Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen müssen vor der Einschulung gezielt gefördert werden, damit sprachliche Defizite nicht zu einem dauerhaften Hindernis für ihren weiteren Bildungsweg werden.

Julia Tiedemann, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜRGER IN WUT, erklärt dazu: „Eine Schulpflicht allein garantiert noch keine gute Schulausbildung. Der Grundstein für einen möglichen erfolgreichen Schulabschluss ist die Sprache. Die aktuellen Zahlen aus Bremerhaven bestärken die Fraktion BÜRGER IN WUT in ihrer langjährigen Forderung nach einem verpflichtenden Vorschuljahr mit einem klaren Schwerpunkt auf der deutschen Sprache. Denn am Ende muss sichergestellt werden, dass die Kinder bei der Einschulung ausreichend Deutsch sprechen, damit die Sprache für sie keine Barriere beim Lernen und im Unterricht darstellt. Die PRIMO-Auswertung ist wichtig und zeigt, dass gewährleistet werden muss, dass die Schüler ihre Defizite bis zum Schulstart aufgeholt haben. Ansonsten verlaufen alle Bemühungen ins Leere.“

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