Timke: „Wir setzen auf eine starke, bekannte Marke“
Auf einer Pressekonferenz in der Bremischen Bürgerschaft hat die bisherige Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND heute ihre Rückkehr zum Namen BÜRGER IN WUT bekannt gegeben. Die sechs Mitglieder der Fraktion sind der Partei BÜRGER IN WUT beigetreten und werden ab sofort als Fraktion BÜRGER IN WUT in der Bremischen Bürgerschaft auftreten. Damit kehrt die Fraktion zu einem Namen zurück, unter dem sie seit 2007 in Bremen und Bremerhaven parlamentarisch aktiv war und bei der Bürgerschaftswahl 2023 zuletzt 9,4 Prozent der Stimmen erreichte.
Hintergrund der Entscheidung ist auch die Entwicklung der vergangenen drei Jahre. Der Name BÜNDNIS DEUTSCHLAND konnte sich in Bremen und Bremerhaven nicht in dem Maße etablieren, wie es sich die Fraktion nach dem Zusammenschluss im Jahr 2023 erhofft hatte. BÜRGER IN WUT hingegen verfügt weiterhin über eine hohe Bekanntheit im Land Bremen. Eine von der Fraktion in Auftrag gegebene INSA-Umfrage bestätigt diese Einschätzung: Demnach ist BÜRGER IN WUT auch drei Jahre nach der damaligen Namensänderung deutlich bekannter als BÜNDNIS DEUTSCHLAND.
Jan Timke, Fraktionsvorsitzender der Fraktion BÜRGER IN WUT, erklärt dazu: „Wir kehren heute zu unseren Wurzeln zurück. BÜRGER IN WUT ist seit 2007 ein fester Bestandteil der politischen Landschaft in Bremen und Bremerhaven. Die vergangenen drei Jahre haben gezeigt, dass es uns nicht gelungen ist, den Namen BÜNDNIS DEUTSCHLAND in vergleichbarer Weise bei den Menschen zu verankern. Deshalb setzen wir wieder auf eine starke, bekannte Marke, mit der viele Wähler unsere langjährige parlamentarische Arbeit verbinden.“
Timke weiter: „Unsere Entscheidung ist keine Abkehr von unseren politischen Überzeugungen, sondern eine bewusste Rückbesinnung auf unsere Herkunft und unsere regionale Verankerung. Wir wollen weiterhin der unbequeme politische Mitbewerber sein, der den regierenden Parteien auf die Finger schaut und die Probleme in Bremen und Bremerhaven offen anspricht. Mit BÜRGER IN WUT gehen wir geschlossen und selbstbewusst in Richtung Bürgerschaftswahl 2027.“
